Der Engländer Benjamin Britten (1913-1976) erlangte seine Berühmtheit vor allem durch Opern, Kantaten und Orchesterwerke. Er hatte (wie sein großer Vorgänger Henry Purcell) die Fähigkeit, bei allem künstlerischen Anspruch allgemeinverständlich zu komponieren und suchte stets den engen Kontakt zum Publikum und vor allem den jugendlichen Zuhörern.
Ein Beispiel hierfür ist die Simple Symphony op.4 für Streicher, die auf frühen Liedern und Klavierwerken beruht. Auch eine Einrichtung für Gitarrenquartett ist reizvoll, zumal Britten auch Originalwerke für oder mit Gitarre geschrieben hat: das Nocturnal after John Dowland op.70 sowie die Songs from the Chinese und englische Folksong-Arrangements für Gesang und Gitarre.